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Kommunion ♦ An was du als Gastgeber auf jeden Fall denken solltest

Dein Kind kommt zur Kommunion und es soll für alle Beteiligten ein tolles Fest werden.

Ich komme beruflich aus der Gastronomie, bin Mutter von drei Kindern und habe schon unzählige Kommunionfeiern der Großfamilie besucht. Ich weiß genau was da auf Dich zukommt.
Aus dem Grund habe mich als Online-Eventberaterin selbständig gemacht und gebe heute einen Teil meines Wissens an Dich weiter, um Dir die Planung der Kommunion so einfach wie möglich zu machen.

Kommen wir zur ersten und wichtigsten Frage! Nein, nicht was ziehe ich an, sondern:

Wo wird gefeiert?

Außer den Eltern und Geschwistern die natürlich dabei sind, werden üblicherweise die Großeltern des Kommunikanten und natürlich die Taufpaten jeweils mit Familie eingeladen. Vielleicht auch noch Eure Geschwister, also Tanten und Onkel Deines Kommunionkindes und deren Anhang. Das können dann ganz schnell mal ca. 20-30 Personen werden. Und da solltest Du Dir als erstes die folgenden Fragen stellen:

  • Passen alle Gäste bei uns Zuhause hinein?
  • Möchte ich mir die Arbeit machen und alle hier bewirten?
  • Wer könnte mir eventuell helfen?
  • Bestelle ich einen Partyservice?
  • Oder sollten wir lieber in einem Restaurant reservieren?
  • Was wird der Spaß denn kosten?

Die Kommunionkerze

Wie die Taufkerze zur Taufe, gibt es auch zur Erstkommunion wieder diese Tradition des Lichts. Welche Art der Kerze es werden soll, kann oder darf ist eventuell von der Gemeinde abhängig. In unserer Kirchengemeinde gibt es z.B. an jedem Platz in der Kirche einen Kerzenhalter, in den nicht jede Kerzengröße hineinpasst. Solche Details werden aber im Elternabend geklärt, den es überall dazu gibt.

Zur Kerze gehört unbedingt noch ein Tropfschutz, damit dem Kommunionkind nicht der heiße Wachs in die Finger läuft, und eventuell ein Myrtekranz.

Kleiner Tipp am Rande: Nicht auf der Fensterbank in der Sonne stehen lassen. Wir haben da ganz schlechte Erfahrungen gemacht. *schmunzel* Sie ließ sich Butterweich einfach heruntergleiten.

Kleidung und Assecoires

Wenn du einen Sohn hast der die erste Heilige Kommunion empfangen soll, wird er einen Anzug brauchen. Und auch die Schuhe sollten dem Anlass entsprechend schick genug sein. Turnschuhe sind sehr oft verpönt.

Deine Tochter möchte sicherlich eines dieser wunderschönen weißen Kleider, die rechtzeitig zu Beginn des Jahres in allen Geschäften erhältlich sind. Es sollte auf jeden Fall über die Knie reichen und auch hierzu benötigt sie die passenden Schuhe.

Doch Achtung, in manchen Gemeinden gibt es auch Gewänder die während der Zeremonie in der Kirche getragen werden sollen. Auch das erfährst du im Elternabend.

Und da die Kinder zu diesem Anlass oft aussehen wie kleine Brautleute, kann man auch über einen kleinen Anstecker oder einen Haarkranz nachdenken, der zu dem Myrtekranz an der Kerze und/oder der gesamten Deko des Tages passen könnte.

Kleiner Tipp: Rechtzeitig die Schuhe zuhause einlaufen. Sie sollen ja wie neu aussehen aber auch keine Blasen an den Füßen verursachen!

Geschenkideen

Einerseits werden Dich alle Gäste fragen ob es eine Wunschliste des Kommunionkindes gibt. Hierzu habe ich hier einen extra Beitrag verfasst.

Falls Du aber vielleicht auch überlegst jedem Gast ein Geschenk zu machen, kann ich dir wärmstens den Shop der Glücksschmiedin empfehlen. Hier gibt es verschiedene Armbänder und Handschmeichler zu diesem und vielen anderen Anlässen und die Gäste hätten eine schöne Erinnerung an diesen denkwürdigen Tag.

Oder, wenn es in Familie und Freundeskreis auch Kommunionkinder gibt und Du diese mit einer Kleinigkeit beschenken möchtest.

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Traditionen

Je nach Region gibt es verschiedene Traditionen zur Kinderkommunion, die von Euch, Nachbarn oder Freunden übernommen werden können.
In meinem Heimatdorf im Münsterland ist es z.B. üblich:

♥ dass der Hauseingang mit Fahnen geschmückt wird (kann man sich oft leihen).

♥ dass die Nachbarn zum helfen kommen um das Haus zu hüten während die Familie in der Kirche ist, und während dessen für die Feier eindecken.

♥ dass vor der Haustür ein Blumenbild gelegt wird. Am besten erkundigt man sich in der Nachbarschaft oder bei Freunden wenn man erst kürzlich zugezogen ist.

Hilfe mit Struktur

Die Kommunion ist ein sehr schöner Anlass für ein Familienfest. Du freust Dich mit Deinem Kind schon sehr darauf, weißt aber nicht an was du alles denken musst? Du machst dir Gedanken wie du das alles neben Alltag, vielleicht dem Job und den Kindern alles vorbereiten sollst?

Keine Sorge, ich helfe Dir gerne dabei. Ich werde oft gefragt ab man einen Event so planen kann, dass man selber als Gastgeber nicht in Stress gerät und den Tag wirklich auch genießen kann. Und ich kann nur sagen: YES, you can!

Ich habe alle Tipps & Tricks in einem Eventkonzept zum Download zusammengefasst und jede Menge Checklisten und Zeitpläne entworfen. Diese stelle ich in meinem Shop zur Verfügung und garantiere Dir: Damit bereitest du das Fest wie ein Eventprofi vor und hast einen entspannten Tag für Eure Kommunion.

Kinderkommunion perfekt vorbereiten

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Kinderkommunion ♦ Geschenkideen

Was schenkt man denn zu einer Kinderkommunion?

Als Eltern, Patentante oder Großeltern möchte man etwas Besonderes zu diesem außergewöhnlichen Tag schenken. Das Geschenk soll vielleicht statt Spielzeug etwas ganz Spezielles mit Erinnerungswert zur Ersten Heiligen Kommunion sein.

 

Der Klassiker!

Das ist und bleibt die erste Uhr! Allerdings hat heute fast jedes Kind schon eine Armbanduhr für den Alltag. Das ist aber trotzdem eine tolle Gelegenheit für eine besondere Uhr. Ab und an ist das Kommunionkind nun für andere besondere Anlässe etwas gediegener gekleidet, und dann passt doch die sportliche Alltagsuhr nicht so sehr wie eine feinere und schickere Uhr.

 

Armbänder

Ich liebe Armbänder, die mit mottogerechten Anhängern wunderbar zum Thema passen, vom Design her aber sehr modern sind und hervorragend zu den wieder oder immer noch üblichen Freundschaftsbändern passen. Auch Jungs tragen diese oft gerne.
Perfekt verpackt zum verschenken gibt es diese von der Glücksschmiedin.

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Spielzeug

Natürlich darf es auch ein Spielzeug sein. Zu manchen Familienfeiern kommen so viele Verwandte, dass es für das Kind auch schön ist nicht nur „nützliche“ Dinge zu bekommen, sondern auch etwas zum spielen. Denn zur Erstkommunion sind sie nun wirklich noch Kinder, und dürfen das auch gerne noch eine Weile bleiben.
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Bücher

Noch so ein Klassiker! Bücher, finde ich, gehen immer! Das kann zur Kommunion nun auch etwas Themengerechtes also religiöses sein. Genauso geht aber auch eine Neuerscheinung der Lieblingsbuchserie, ein Comic, ein Exemplar des Jugendbuchpreis-Gewinners oder ein seltenes Exemplar einer limitierten Auflage.
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Familienerbstück

Gibt es eine Familienbibel oder ein wertvolles Schmuckstück oder andere Gegenstände, die innerhalb der Familie schon seit Generationen immer weiterverschenkt werden? Das wäre vielleicht ein schöner Anlass hierfür.

Vielleicht möchtest du diese Tradition aber auch starten?

 

Handschmeichler

Es gibt Kinder, die gerne schöne Gegenstände fühlen, oder immer etwas zum festhalten brauchen. Es gibt Kinder die Ihre Finger nicht ruhig halten können, einen Glücksbringer lieben oder einen Talisman zur Stärkung des Selbstbewußtseins haben sollten. All diese Bedürfnisse erfüllen die tollen Handschmeichler aus leichtem und haptisch perfektem Olivenholz.

Diese gibt es ebenfalls im Shop der Glücksschmiedin. Auch hier gilt der Rabattcode „Eventagentin“.

 

 

 

 

 

 

Wandkreuz

Auch ein beliebter Klassiker! Der Kommunikant lernt und erlebt im Kommunionsunterricht was es heißt zur dieser Religionsgemeinschaft und der Kirchgemeinde zu gehören. Vielen ist es dabei wichtig auch Zuhause einige kennengelernte Rituale weiterverfolgen zu können. Und wer in einer katholischen Familie aufwächst freut sich über sein eigenes Kreuz.
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Sparbuch / Aktie

Es wird von Nachbarschaft, Freunden und Familie auch einige Umschläge mit Bargeld geben. Um diese manchmal Riesenmengen an Bargeld nicht ständig im Haus zu haben oder dem Kind den Umgang mit einer Geldanlage schmackhaft zu machen kann man Ihm ein Sparbuch oder andere Geldanlageformen mit einem kleinen Startkapital schenken. Schon so Mancher ist deshalb zum Börsenfachmann geworden.

Und wenn du nun eine tolle weitere Idee hast, dann hinterlasse mir die gerne in den Kommentaren, dann nehme ich die noch auf, oder hilft anderen Eltern und Gästen weiter bei der Ideensammlung.

Für die eigene Kommunion gibt es hier mein Eventplaner-Konzept.

Geschenkideen Kinderkommunion Pinterest Link

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#powerfrauenIDEE Nr. 5 – Martina Payer von Vigeovit

Und wieder eine großartige Frau, die es gewagt hat sich mit Lösungen für alte und neue Probleme selbständig zu machen. Diese Frau ist meinem Online-Aufruf gefolgt, als ich auf der Suche nach neuen Interviewpartnerinnen war. Sie hat ein Nahrungsergänzungsmittel entwickelt, das speziell der Haut von Innen hilft. Wer z.B. sich hat tätowieren lassen, kann hiermit super den Verletzungen in der Haut entgegenwirken. Außerdem ist Ihr Produkt halal!

Möge endlich die Öffentlichkeit davon erfahren!

Wenn du ab sofort keinen dieser Artikel verpassen möchtest melde Dich hier rechts mit Deiner E-Mail-Anschrift an. Oder abonniere ganz unten meine Info-Mail, dann erfährst du zusätzlich was es neues aus meiner Welt als Eventagentin so gibt!

Diese Interviewreihe mache ich lediglich um die Ideen der Frauen in die Welt hinauszutragen. Ich habe keinerlei Gegenleistung in Form von Honorar oder Produkten erhalten. Da die deutsche Gesetzgebung es aber vorschreibt kennzeichne ich diese Blogbeiträge als

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Das Kleingedruckte in Normalgröße! 🙂


Heute im Interview: Martina Payer von vigeovit

Erzähl erstmal ein bisschen von Dir und Deiner Familie?

Ich komme aus Österreich – geboren in Kärnten, lebe ich jetzt in Graz. Ich habe direkt nach der Matura Anglistik/Amerikanistik und Medienwissenschaften studiert und habe dann mehrere Jahre in verschiedenen Unternehmen im Marketing gearbeitet. Zuerst an der Universität, später in der Privatwirtschaft. Vor ein paar Jahren habe ich dann – schon während meiner Selbständigkeit – auch einen Universität-Kurs für Lebensmittelchemie und -technologie an der Technischen Universität Graz absolviert, um mir zusätzliches wissenschaftliches Knowhow anzueignen. Ich bin glücklich verheiratet und habe 2 süße Mädchen.

Welche Idee hattest du?

Ich habe mich vor ein paar Jahren selbständig gemacht. Die ersten 2-3 Jahre setzte ich mich nur mit der Firmen- & Markengründung sowie der Produktentwicklung auseinander. Es sollte eine hochwertige Marke mit verständlichen Produkten im Bereich Nahrungsergänzung & ergänzender Kosmetik werden. Eine überschaubare Anzahl von Produkten in Apothekenqualität, welche jedoch auch großen Nischen außerhalb der Apotheke, wie etwa Friseuren, Kosmetikern, Tätowierern u.ä., – passend zu ihrem Tätigkeitsbereich – zuteilwerden sollten. D.h. auch diese sollten die Möglichkeit haben, ein hochwertiges, klar indiziertes Produkt mit Mehrwert dem Kunden anzubieten. Außerdem sollten es Produkte sein, die sich optimal untereinander ergänzen und wenn irgendwie möglich, auch innovativer sind. Auf das neueste Produkt bin ich besonders stolz. Es ist ein Mikronährstoffprodukt – VIGEOVIT® Tatau® -, welches speziell zur Anwendung vor, während und nach dem Tatauieren (=wissenschaftlicher Begriff für tätowieren) – also für Tattoos und Permanent Make-up – gedacht ist. Die eigens dafür entwickelte Rezeptur enthält ideal aufeinander abgestimmte Mikronährstoffe – also Vitamine, Mineralien und Pflanzenstoffe – welche die Haut von innen schützen und pflegen. Ziel ist es, dass Tätowierer das Produkt dem Kunden automatisch in ihrem Studio mit anbieten oder dass der Endkunde das Produkt vorab auf unserem Online-Shop bzw. beim Apotheker oder Arzt besorgt. Denn, das Stechen von Tattoos oder das Pigmentieren mittels Permanent Make-up bedeutet eine Verletzung der Haut und führt folglich zu oxidativem Stress der Haut, welche man besonders gut von innen unterstützen kann. Da es so ein Produkt – eine Kapsel zur Unterstützung tatauierter Haut von innen – mit meiner Markteinführung noch nicht gab und es wirklich einen Mehrwert für Vertriebspartner & Kunde darstellt, finde ich es sehr gelungen. Nach guten Erfahrungen mit meinem Produkt VIGEOVIT® Haut Haare Nägel bei Friseuren, bin ich guter Dinge, dass die Tätowierer die Vorteile des Produkts erkennen und dieses aufnehmen werden.

Wie bist du auf die Idee gekommen?

Eigentlich ging und geht es mir darum, ein Produkt zu schaffen, das nicht nur qualitativ hochwertig, sondern auch zweckmäßig ist und einen Mehrwert für Partner & Kunden darstellt. D.h. es soll sinnhaft sein.
Ich hatte Freunde und Bekannte, welche sich tätowieren haben lassen und einige davon hatten danach damit zu kämpfen, dass es gut verheilt oder die Farbe erhalten bleibt. Speziell die Pflege danach wird stark propagiert. Das ist natürlich wichtig. Man darf aber nicht vergessen, dass Kosmetik-Pflegeprodukte die Hautbarriere nicht durchdringen dürfen. Die Pflege ist rein „oberflächlich“. Durch das Stechen des Tattoos oder das Anbringen von Permanent Make-up, wird die Haut verletzt und oxidativer Stress ausgelöst. Hier macht es einfach Sinn, Nährstoffe, die die Haut dann in diesem Moment vermehrt benötigt, von innen zu ergänzen und somit die Hautbarriere auch von innen zu unterstützen.

Was macht Dich zur Powerfrau?

Generell stehe ich dem Begriff „Powerfrau“ kritisch gegenüber, da ich denke, dass man als Frau, ob Unternehmerin oder nicht – prinzipiell viel leisten muss und der Begriff „Powerfrau“ oft nur für Unternehmerinnen Platz findet. Ich bin der Meinung, dass vor allem eine Vision von etwas – sei es ein Produkt, eine Tätigkeit – und der Weg dorthin, sei er auch noch so schwierig – eine Frau zur Powerfrau macht. Ich selbst bin authentisch, fleißig & ehrlich. Mein Leben ist oft sehr anstrengend, da ich neben der Firma auch noch eine Familie habe. Alles unter einen Hut zu bringen, Aufs & Abs, die es immer gibt, zu meistern, ist eine tägliche Herausforderung und klappt nicht immer. Dennoch am Ziel festzuhalten und etwas zu schaffen, weil man einer Vision folgt, ist für mich – neben meiner Familie – Lebenselixier und macht mich glücklich.

Gab es eine Hürde die du nehmen musstest oder hast du einfach losgelegt?

Es gab unzählige Hürden. Die beiden größten waren sicherlich, alles zu finanzieren – und für mich war klar, dass dies aus eigenem Kapital sein muss – und die zeitliche Ressource. Als Mutter mit kleinen Kindern gilt es Effizienz zu entwickeln und dennoch den Kindern eine stressfreie und liebvolle Umgebung zu bieten. Ohne die Unterstützung meiner Familie wäre das wohl alles nicht möglich.

Gibt es einen festen Plan für die Zukunft oder guckst du wie es sich entwickelt?

Ich habe keinen festen Plan. Ich wünsche mir, dass sich die Marke nach und nach entwickelt. Doch ich weiß, dass das viel Zeit benötigt, zumal man mit Werbemaßnahmen von Großkonzernen realistischerweise nicht mithalten kann. Aber ich mag es, klein & fein zu sein und mir bleibt wahrscheinlich nicht viel anderes übrig, als zu sehen, wie es sich entwickelt. Alles kann man nicht planen, insbesondere Erfolg nicht. Dafür benötigt es eine Mischung aus Fleiß und Glück.

Was habe ich Dich nicht gefragt, was sollten wir noch unbedingt von Dir wissen?

Eine wichtige Frage ist, denke ich, warum man sich das „antut“? Eine Marke aufzubauen ist zeit- und kostenintensiv – nur für mich wäre es wahrscheinlich nicht so sinnhaft, denn speziell Marken entwickeln sich über Generationen. Ich mache viel auch für meine Kinder.

Mehr zur Gründungsgeschichte auch unter: https://www.vigeovit.com/die-geschichte/


Vielen Dank für Deine ehrlichen Antworten liebe Martina! Wer jetzt neugierig geworden ist findet Vigeovit unter:

VIGEOVIT e.U. | Führholz 5 | 9102 Mittertrixen | Austria
T +43 316 890868 | F +43 316 890868-15
office@vigeovit.com | www.vigeovit.com | Facebook

Teile gerne dieses Interview in allen Social Media Kanälen, damit auch andere Menschen von unseren Power-Frauen-Ideen erfahren und sich noch viel mehr Frauen trauen mit Ihren Ideen an die Öffentlichkeit zu gehen.

Und … hinterlasse gerne einen Kommentar was du von dieser #powerfrauenidee hältst. Oder lies die vorherigen tollen Ideen:

#powerfrauenIDEE Nr. 1 – Simone Leithe – Deine Eventagentin, Feiern ohne Stress
#powerfrauenIDEE Nr. 2 – Antje Stumpe von PAPPKA, der erste Bauernhof zum kleinklappen
#powerfrauenIDEE Nr. 3 – Anna Figoluschka von KidPick-App, die Mama-Taxi-Orga-App
#powerfrauenIDEE Nr. 4 – Julia Goldberg von der Agentur für Ordnung, endlich Durchblick

 

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#powerfrauenIDEE Nr. 4 – Julia Goldberg von der Agentur für Ordnung

Ich habe über diverse Plattformen so viele großartige Frauen kennengelernt, die sich getraut haben sich mit Lösungen für alte und neue Probleme selbständig zu machen. Frauen, die ungeahnte Marktlücken füllen, die tolle Produkte gegen alltäglich nervende Umstände erfunden haben, die uns einfach das Leben erleichtern. Und damit Du & die Welt davon erfahren, denn vielleicht kann die ein oder andere Idee Dir ja helfen, stelle ich all diese Frauen und Ihre außergewöhnlichen Ideen vor.

Möge endlich die Öffentlichkeit davon erfahren!

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 Heute im Interview: Julia Goldberg von der Agentur für Ordnung

Erzähl erstmal ein bisschen von Dir und Deiner Familie?

Hallo Simone, erstmal vielen Dank, dass ich diese Fragen beantworten darf. Ich komme ursprünglich aus Niedersachsen, habe dort meine Ausbildung zur Hotelfachfrau abgeschlossen und bin dann im Jahr 2000 des Jobs wegen nach Hamburg gezogen. Dort wohne ich mit Mann und Hund im Grünen.

Welche Idee hattest du?

Ich betreibe mit „Julia Goldberg – Agentur für Ordnung“ einen Aufräumservice in Hamburg und verhelfe Menschen zu mehr Ordnung in ihrem Zuhause. Ich räume gemeinsam mit ihnen auf, miste aus und gestalte ihr Zuhause in Zusammenarbeit mit ihnen neu. Ich helfe beim Ausmisten und Optimieren des Kleiderschrankes, plane Umzüge, packe Umzugskartons ein und wieder aus und entrümple Gartenhäuser oder Keller und schaffe so Ordnung für den Alltag.

Wie bist du auf die Idee gekommen?

Ich habe schon früher gerne mein Zimmer aufgeräumt und Möbel umgestellt. Auch bei meinen Schulfreunden wollte ich immer gerne aufräumen. Außerdem hat meine Mutter mich durch ihr starkes Ordnungsbewusstsein sehr geprägt; bei uns war es immer sauber und ordentlich, das gefiel mir. Die Idee mit dem Ordnungsservice kam mir, als ich in meinen letzten Jobs als Assistentin der Geschäftsführung immer unzufriedener und unruhiger wurde. Ich dachte, ich verpasse etwas, ich tue nicht das, was mir Freude macht. Dann überlegte ich, was ich gut kann und was mir wirklich Spaß macht. Auf einmal war da die Idee, dass ich professionell aufräumen könnte. Im Jahr 2014 habe ich nebenberuflich damit angefangen. Schnell merkte ich, dass meine Energie für die Kundentermine nach Feierabend und am Wochenende nicht reichte. So habe ich nach langen Überlegungen Mitte 2017 meinen Job gekündigt und konzentriere mich nun mit voller Energie in Vollzeit um die Ordnung bei meinen Kunden. Man muss dazu sagen, dass es in den USA bereits normal ist, einen Professionell Organizer (Aufräumberater) zu haben, es ist ein wahrer Trend. Das wusste ich nicht als ich mich 2014 selbstständig gemacht habe. Meine Mission ist es, diesen Trend nach Deutschland zu bringen und somit noch mehr Menschen zu mehr Ordnung und Lebensqualität verhelfen zu können.

Was macht Dich zur Powerfrau?

Meine Eltern haben mich ungewollt zur Powerfrau gemacht. Sie waren beide „Macher“, hatten immer neue Ideen und haben sie meist erfolgreich umgesetzt. Ihnen habe ich zu verdanken, dass ich jetzt auch eine „Macherin“ bin. Ich lasse mich schnell begeistern und setze neuen Ideen oft sofort um. Jemand sagte mir mal, dass ich Energie für 1,5 Leben habe. Wenn das mal keine Superpower ist 😉

Gab es eine Hürde die du nehmen musstest oder hast du einfach losgelegt?

Nebenberuflich habe ich sofort losgelegt, weil ich von Anfang an völlig motiviert war. Den Schritt, nach ein paar Jahren meinen sicheren Job zu kündigen und „nur noch“ aufzuräumen, war eine große Hürde und ich habe mehrere Monate gebraucht, um ihn zu gehen. Vorallem aus dem Grund, weil die meisten Menschen noch nicht wissen, dass es uns Aufräumberater/innen überhaupt gibt. Jetzt stehe ich voll hinter meinem Tun und bin sicher, dass es auch in Deutschland in ein paar Jahren normal sein wird, neben einem Personal Trainer eine/n persönliche/en Aufräumberater/in zu haben.

Gibt es einen festen Plan für die Zukunft oder guckst du wie es sich entwickelt?

Ich habe ein paar Ideen zum Thema Ordnung, die ich mit der „Agentur für Ordnung“ noch umsetzen möchte und plane natürlich, mit meiner Leidenschaft weiter erfolgreich zu sein. Falls das irgendwann nicht mehr so sein sollte, habe ich noch andere Ideen, dich ich parallel in naher Zeit umsetzen werde, mit denen ich auch erfolgreich sein möchte. Ich bin überzeugt, dass sich alles fügen wird.

Was habe ich Dich nicht gefragt, was sollten wir noch unbedingt von Dir wissen?

Ich möchte allen Menschen, die an ihrer Unordnung und ihrem Zuviel an unnützen Dingen verzweifeln, ans Herz legen, sich nicht zu scheuen und sich Hilfe zu suchen. Wir Aufräumexperten/innen sehen jeden Tag bei unseren Kunden viel Unordnung und gehen damit immer einfühlsam und diskret um, niemand muss sich für seine Unordnung schämen. Das in die Ordnung investierte Geld zahlt sich immer in mehr Platz, mehr Zeit, und mehr Lebensqualität aus. Viele meiner Kunden berichten nach meinem Einsatz bei Ihnen von innerer Ruhe, die sie durch äußere Ordnung erlangt haben.


Vielen Dank für Deine ehrlichen Antworten liebe Julia! Wer jetzt neugierig geworden ist findet die Agentur für Ordnung unter:

Julia Goldberg – Agentur für Ordnung

www.agenturfuerordnung.de
post@agenturfuerordnung.de

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#powerfrauenIDEE Nr. 1 – Simone Leithe – Deine Eventagentin, Feiern ohne Stress
#powerfrauenIDEE Nr. 2 – Antje Stumpe von PAPPKA, der erste Bauernhof zum kleinklappen
#powerfrauenIDEE Nr. 3 – Anna Figoluschka von KidPick-App, die Mama-Taxi-Orga-App

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#powerfrauenIDEE Nr. 3 – KidPick-App von Anna Figoluschka

Ich habe über diverse Plattformen so viele großartige Frauen kennengelernt, die es gewagt haben sich mit Lösungen für alte und neue Probleme selbständig zu machen. Frauen, die ungeahnte Marktlücken füllen, die tolle Produkte gegen alltäglich nervende Umstände erfunden haben, die uns einfach das Leben erleichtern. Und damit Du & die Welt davon erfahren, denn vielleicht kann die ein oder andere Idee Dir ja helfen, stelle ich all diese Frauen und Ihre außergewöhnlichen Ideen vor.

Möge endlich die Öffentlichkeit davon erfahren!

Wenn du ab sofort keinen dieser Artikel verpassen möchtest melde Dich hier rechts mit Deiner E-Mail-Anschrift an. Oder abonniere ganz unten meine Info-Mail, dann erfährst du zusätzlich was es neues aus meiner Welt als Eventagentin so gibt!

Diese Interviewreihe mache ich lediglich um die Ideen der Frauen in die Welt hinauszutragen. Ich habe keinerlei Gegenleistung in Form von Honorar oder Produkten erhalten. Da die deutsche Gesetzgebung es aber vorschreibt kennzeichne ich diese Blogbeiträge als

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Heute im Interview: Anna Figoluschka von KidPick-App

Erzähl erstmal ein bisschen von Dir und Deiner Familie?

Aufgewachsen bin ich in Berlin-Charlottenburg und habe 1995 das Abitur gemacht. Nach dem Kommunikatonsdesign-Studium an der Design Akademie Berlin war ich Webdesignerin in verschiedenen Agenturen in Berlin und Barcelona. Ich habe einen wunderbaren elfjährigen Sohn, eine goldige Katze und einen Mann und wir wohnen – Berliner Pflanze halt – in Berlin-Charlottenburg.

Welche Idee hattest du?

Ich habe die KidPick-App auf den Markt gebracht, weil ich der festen Überzeugung bin, dass Familien ein funktionierendes Netzwerk aus Freunden, Babysittern und Großeltern brauchen, um den Alltag zu meistern. KidPick ist eine sichere schnelle Variante zu bisherigen Messengern. Nur wer durch einen individuellen Code doppelt bestätigt wurde, ist Teil des Netzwerkes. KidPick ist Doodle, Kalender, Messenger und gegenseitige Notfall-Hilfe in einem.
Abholtermine hier, Freizeitaktivitäten dort, Schultermine, Kitafeiern, Fussballturniere – das alles hängt meist als Zettel am Kühlschrank oder in unterschiedlichen Kalendern -. KidPick bietet Eltern alle Infos zu kinder-relevanten Terminen über die App zu übermitteln und gleich Zu-oder Absagen zu bekommen.

Wie bist du auf die Idee gekommen?

Folgende Situation: Ich als Mutter, Vollzeit tätig, allein im Auto, zu spät aus dem Meeting, Kind wartet an der Kita, Mann auf Geschäftsreise, Telefonnummer vom Babysitter am Kühlschrank… und ich wie wild am Rumtippen und Rumtelefonieren. Stress pur! Beim ins Bettbringen meines Sohnes nach diesem stressigen Tag dachte ich, wie klasse wäre es eine App für alle kinderrelevanten Kontakte zu haben, die mit einer Anfrage im Handumdrehen erreichbar sind und antworten und im Optimalfall aushelfen.
Ich fing dann an zu recherchieren und konnte kaum glauben, dass es so etwas noch nicht gibt! Damit war die Idee zu KidPick geboren…

Was macht Dich zur Powerfrau?

Seit drei Jahren bin ich komplett selbständig, davor war ich eine Weile in Teilzeit angestellt und nebenbei selbständig. Inzwischen widme ich mich in Vollzeit der KidPick-App. Warum ich das erzähle? Als Angestellte war ich immer wieder unzufrieden bin mit dem, was ich innerhalb der Tätigkeit „bewegen“ konnte. Ich wollte „mehr“. Ich wollte etwas Eigenes. Und ich wollte auch etwas Sinnvolles für andere schaffen. Mit KidPick-App habe ich die Möglichkeit dazu. Ich lerne so viele interessante neue Leute kennen, es gibt so viel Spirit, Aufbruchsstimmung, Unternehmergeist, aber natürlich auch Niederlagen und Learnings da draußen – das beflügelt mich und gibt mir Power.

Gab es eine Hürde die du nehmen musstest oder hast du einfach losgelegt?

Reichlich Hürden! Die größte war: Ich wollte die App zunächst mit einem Bekannten aufziehen. Wir merkten jedoch, dass wir unterschiedliche Dinge entwickeln wollten. Also fällte ich die Entscheidung: Ich mache auch alleine weiter! Dann brauchten die Entwickler 1,5 Jahre länger um die iOS- und Android-Version fertig zu kriegen. Sieben Absagen von möglichen Investoren, PR zu einem Zeitpunkt, als die App noch gar nicht draußen war… zu guter Letzt: die Insolvenz der Entwickler. Ich wusste nicht, wie es weitergeht und ob ich den letzten Stand des Codes bekomme. Und immer wieder: Zeit auf falschen Veranstaltungen verplempern, Entwickler-Suche, hingehalten werden, warten bis man mit Marketing starten kann… aber man lernt daraus und es macht einen nur stärker. Man lernt vor allem Prioritäten zu setzen, weil man merkt, alles-auf-einmal geht nicht.
Inzwischen habe ich eine wunderbare Business Angel, die mir mit ihren Kompetenzen und Kontakten enorm hilft!

Gibt es einen festen Plan für die Zukunft oder guckst du wie es sich entwickelt?

Durchaus habe ich einen Plan! Ich möchte die Mission der „Digitalen Elternhelfer“ weiter verfolgen und Eltern dabei unterstützen, Erleichterung im Alltag zu finden. Die Themen dazu orientieren sich an dem, was uns alle umtreibt: Wie vereinbare ich Job und Familie, wie gelingt saubere, bessere Mobilität, was kaufe ich wo, wie schaffe ich es, meinem Kind gute Anreize in Bezug auf Lernen, Hobbies und Sport zu geben und wie gestalte ich meine Freizeit so, dass es der Familie gut geht. Einen dieser Bereiche wollen wir für die App noch in diesem Jahr weiterentwickeln und anbinden. Dafür bauen wir auf Kooperationspartner von Unternehmensseite.

Was habe ich Dich nicht gefragt, was sollten wir noch unbedingt von Dir wissen?

Was ich anderen Frauen empfehle. Und zwar empfehle ich ihnen, sich nicht von der männer-dominierten Investoren- und App-Welt abschrecken zu lassen und mutig ihren Weg voranzugehen. Auch Frauen müssen Frauen-Netzwerke schmieden und sich gegenseitig noch mehr helfen und pushen.


Vielen Dank für Deine ehrlichen Antworten liebe Anna! Wer jetzt neugierig geworden ist findet KidPick-App unter:

Website: www.kidpickapp.com
E-Mail: info@kidpickapp.com
Telefon: +49 157 – 744 915 48
Kontakt: Anna Janina Figoluschka
Twitter, Facebook, Instagram & Pinterest

 

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Und … hinterlasse gerne einen Kommentar was du von dieser #powerfrauenidee hältst. Oder lies die vorherigen tollen Ideen:

#powerfrauenIDEE Nr. 1 – Simone Leithe – Deine Eventagentin, Feiern ohne Stress
#powerfrauenIDEE Nr. 2 – Antje Stumpe von PAPPKA, der erste Bauernhof zum kleinklappen

 

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#powerfrauenIDEE Nr. 2 – Antje Stumpe von PAPPKA

Ich habe über diverse Plattformen so viele großartige Frauen kennengelernt, die es gewagt haben sich mit Lösungen für alte und neue Probleme selbständig zu machen. Frauen, die ungeahnte Marktlücken füllen, die tolle Produkte gegen alltäglich nervende Umstände erfunden haben, die uns einfach das Leben erleichtern. Und damit Du & die Welt davon erfahren, denn vielleicht kann die ein oder andere Idee Dir ja helfen, stelle ich all diese Frauen und Ihre außergewöhnlichen Ideen vor.

Möge endlich die Öffentlichkeit davon erfahren!

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Diese Interviewreihe mache ich lediglich um die Ideen der Frauen in die Welt hinauszutragen. Ich habe keinerlei Gegenleistung in Form von Honorar oder Produkten erhalten. Da die deutsche Gesetzgebung es aber vorschreibt kennzeichne ich diese Blogbeiträge als

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Heute im Interview: Antje Stumpe von PAPPKA® / MuseKind® GmbH

Erzähl erstmal ein bisschen von Dir und Deiner Familie?

Ich bin gebürtige Leipzigerin. Aber ich habe während meines Studiums zur Dipl.-Kommunikationsdesignerin in München, Wien und Halle gelebt und dadurch auch fremde Städte lieben gelernt. Vor dem Studium habe ich eine klassische Ausbildung zur Fotografin gemacht. Ich bin also im Kreativbereich zu Hause. Mein Diplom – ein Buchprojekt über den Stadtteil Leipzig-Grünau – habe ich in Halle an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein mit 2 kleinen Kindern und mit Auszeichnung abgeschlossen. Danach bin ich direkt in die Selbstständigkeit gestartet und habe als Freelancerin u.a.. auch mit Agenturen zusammen gearbeitet und meine eigenen Kunden betreut. Das dritte Kind kam dann zügig hinterher. Die flexiblen Arbeitszeiten als Freiberuflerin waren schon immer ein großer Reiz. So ließen sich Haushalt, Kind und Aufträge gut miteinander kombinieren. Wenn dadurch auch kreative Arbeitszeiten, wie Nachtarbeit entstanden sind… so hatte ich dennoch immer das gute Gefühl, genügend Zeit für meine Kinder zu haben. Morgens gemütlich mit allen Frühstücken und die Nachmittage zusammen zu verbringen ist wirklich ein Geschenk.

Welche Idee hattest du?

Vor drei Jahren habe ich Martina Musek über die Burg Giebichenstein getroffen. Sie studiert dort Lern- und Spieldesign. Das ist fast nicht zu glauben, aber ja, so einen Studienzweig gibt es wirklich. Martina war damals mit einer BWLerin auf der Suche nach einem Gestalter für ihre faltbaren Spielwelten, die aus einem Semesterprojekt heraus entstanden sind. So kamen wir zusammen. Und seither arbeiten wir an dem Projekt. Wir wurden in einem Acceleratorprogramm im Social Impact Lab in Leipzig aufgenommen. Das ist ein Co-Working-Space mit Mentorenunterstützung, steten Entwicklungsgesprächen und Coachingprogrammen. Das war total spannend. Eine Idee zu haben ist das eine, aber ein Business mit sozialen Aspekten daraus zu machen das andere. Wir hatten dann großes Glück, wir erhielten ein Gründerstipendium. Wahnsinn. Ab sofort hieß es, die eigenen Projekte zurückfahren zu können, weil das Stipendium natürlich die Haushaltskasse entspannt hat. Wir bereiteten den Businessplan vor, entwickelten die Spielwelten zur Marktreife, dank vielen Testrunden und aktiven Familien, die uns Feedback gaben. Und dann gab es einen Chrash. Unsere BWLerin verließ uns und dann standen wir da… am Scheideweg. Weitermachen? Den Mut haben? So verrückt sein? Oder an dieser Stelle feststellen, doch wieder Auftragnehmer für projektbezogene Kundenwünsche zu werden? Das waren wirklich ein paar schwierige Wochen. Was unterstützend auf unsere Entscheidung wirkte: eine Auszeichnung der Innvationsplattform namens futureSAX. Wir wurden mit unserer Idee letztes Jahr nominiert und kamen unter die 10 Finalisten. Dadurch erhilet PAPPKA® erstmals mediale Aufmerksamkeit. Das hat uns Mut gemacht und gestärkt. Nur wir beide, Martina und ich, haben Pitches gehalten und Investorenrunden gedreht, obwohl wir dafür absolut nicht geboren sind, für die Bühne und den Mittelpunkt. Wir haben das aber gemacht, weil wir an unsere Idee geglaubt haben. Und dann kam unser Geschenk: Cordula. Unser heißer Draht nach außen. Eine Frau, die mitten im Leben steht und weiß was sie will und was sie kann. Sie ist Marketing- und Salesmanagerin. Die perfekte Ergänzung. Und sie hat nun den Mut, in so ein unfertiges Gefüge ihre Kompetenzen und Erfahrungen einzubringen. Strukturen müssen wir erst erarbeiten. Es gibt kein vorgefertigtes Corporate Design Manual, an dem wir mal schnell eine Anzeige hervorzaubern können oder Strategien im Umgang mit Marketingtools. Wir müssen uns alles erst erarbeiten. Und dabei auch ständig offen sein für Learnings. Das ist total spannend und macht Spaß. Jede von uns bringt Ihre Ideen ein. Es macht wirklich Freude mit diesem Frauen-Power-Gründer-Team die Idee der faltbaren Spielwelten voranzutreiben. Jetzt haben wir erfolgreich eine Crowdfundingkampagne geschafft, mit einem sehr hohen Fundingziel. Darüber freuen wir uns so sehr, denn nun können wir die lange vorbereitete Produktion starten.

Was macht Dich zur Powerfrau?

Dass ich scheinbar ständig Energien habe… wenig Schlaf benötige und soweit meine eigenen Freizeitaktivitäswünsche zurückfahre, um alles andere herum auch zu schaffen. Das stört mich aber nicht, ich bin auch glücklich, wenn ich einfach experimentell kochen kann oder Töpfe spüle… die einfachen Tätigkeiten sind auch sehr entspannend, finde ich. Am Schönsten ist es, wenn alle Kinder mit in der Küche herumwuseln und wir dann gemeinsam ein Gericht zustande bringen. Also Powerfrau in dem Sinne, immer was los, immer was zu tun, den Alltag gut organisieren, nichts vergessen, alles auf die Reihe bekommen. Ich finde dieses Management ausgesprochen auch eine Leistung. Tagtäglich Verantwortung zu übernehmen für einen 5-Köpfigen Haushalt und ein Start-up, das ist schon eine Herausforderung, finde ich. Und immer die Nerven bewahren, auf wenn es mal nicht so läuft, wie geplant. Schön ist dabei zu erleben, dass es in meiner Familie niemandem egal ist, sondern dass alle, mein Mann, die Kinder, Großeltern, die ganze bucklige Verwandtschaft großes Interesse an PAPPKA® und den Fortschritten haben. In den letzten 3 Jahren ist PAPPKA® also auch zur Familienangelegenheit geworden. Jetzt bei Crowdfunding haben alle mitgefiebert. Das war fast wie Fußball. Und wie ist der aktuelle Stand? Werden wir es schaffen? Das war der sog. Proof of Concept. Wir haben es geschafft!

Wie bist du auf die Idee gekommen?

Wie gesagt, die Idee hatte Martina Musek und ich bin „aufgesprungen“.

Gab es eine Hürde die du nehmen musstest oder hast du einfach losgelegt?

Ich habe einfach mitgemacht. Der Arbeitsplatz im Social Impact Lab war ein guter Sprung. Weg vom eigenen Bürozimmer im eigenen Haushalt, wo immer Wäsche steht, die aufgehangen oder weggeräumt werden will… raus aus der Isolation. Als Freelancer hat man zwar viele Freiheiten, aber man ist auch ganz schön lang alleine. Es fehlen die Gleichgesinnten. Ich war wirklich froh, plötzlich ein Start-up mit einem kleinen Team zu haben, eine Aufgabe, die in Gemeinschaftlichkeit getätigt wurde. Menschen, die das gleiche Ziel verfolgen. Das hat es einfach gemacht. Die Wäscheberge konnten nun lange auf mich warten. 😉 Die Hürde, die wir im Laufe der Zeit nehmen mussten, war, als ein Teammitglied in der Vorgründungsphase ausgestiegen ist. Alles, was wir bisher aufgebaut hatten, war kipplig geworden. Das war bisher die größte Hürde und Gradwanderung.

Gibt es einen festen Plan für die Zukunft oder guckst du wie es sich entwickelt?

Ja, natürlich gibt es Pläne. Der eine heißt Finanzplanmodell und schaut 5 Jahre in die Zukunft. Da wir Designer nie an der Uni auch nur ein Wirtschaftsseminar belegen mussten, schauen wir uns die Zahlen gern nach der Schönheit an. Wie ist die 3 geschwungen? Gibt es den Zahlensatz auch als Mediävalziffern? Mit Exel haben wir es nicht so aus rein ästhetischen Gründen. Aber da man die Zahlen am Ende braucht, um auch wirklich wirtschaftlich zu sein, bemühen wir uns sehr, die ganzen Dinge, wie z.B. Deckungsbeitragsrechnung und GuV zu verstehen, zu verinnerlichen und dann die Umsatzzahlen und deren Annahmen richtig zu kalkulieren. Alles andere wäre Harakiri, wie Cordula immer so schön sagt. Unser Ziel ist es, das was wir tun, mit schwarzen Zahlen bestätigt zu bekommen.

Was habe ich Dich nicht gefragt, was sollten wir noch unbedingt von Dir wissen?

…was sind PAPPKA®’s Pläne? Zunächst gut in die Produktion einzusteigen, den Kunden ein hochwertiges Produkt zu liefern, dem man die Liebe am Entwicklungs- und Herstellungsprozess anmerkt. Kinder glücklich zu machen, wenn sie voller Stolz ihr eigenes Werk betrachten. Und dann kreiert Martina weitere, faltbare Spielwelten. Und dann entwickeln wir andere, sinnvolle Spielideen oder erwerben Lizenzen von jungen Spieldesignern und dann ist aus unserem Unternehmen MuseKind® ein Spieleverlag mit ökologischer und sozialer Verantwortung geworden… das wäre ein schöner Blick in die Zukunft.


Vielen Dank für Deine ehrlichen Antworten liebe Antje! Wer jetzt neugierig geworden ist findet sie auf Facebook unter: PAPPKA.Spielwelten oder Antje Stumpe.

Teile gerne dieses Interview in allen Social Media Kanälen, damit auch andere Menschen von unseren Power-Frauen-Ideen erfahren und sich noch viel mehr Frauen trauen mit Ihren Ideen an die Öffentlichkeit zu gehen.

Und … hinterlasse gerne einen Kommentar was du von dieser #powerfrauenidee hältst. Oder lies die vorherigen tollen Ideen:

#powerfrauenIDEE Nr. 1 – Simone Leithe – Deine Eventagentin

 

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Ich stelle mich und meine #powerfrauenIDEE vor! Nr. 1

Willkommen zu meiner neuen Blog-Interview-Serie!

Ab nächster Woche werde ich Dir hier alle 14 Tage Montags geballte Frauenpower mit tollen Business-Ideen vorstellen. Außergewöhnliches, Neues, Unkompliziertes, Hilfreiches!

Ich bin nun schon seit vielen vielen Jahren Online unterwegs und habe über diverse Plattformen so viele großartige Frauen kennengelernt, die es gewagt haben sich mit Lösungen für alte und neue Probleme selbständig zu machen. Frauen, die ungeahnte Marktlücken füllen, die tolle Produkte gegen alltäglich nervende Umstände erfunden haben, die uns einfach das Leben erleichtern.
Frauen, die auf Dinge gekommen sind, die du schon lange brauchst und es vielleicht noch gar nicht weißt!

Möge endlich die Öffentlichkeit davon erfahren!

Wir sind so viele Frauen die sich mit grandiosen Ideen selbständig machen. Von diesen Ideen wissen aber viel zu wenige Menschen. Und damit Du & die Welt davon erfahren, denn vielleicht kann die ein oder andere Idee Dir ja helfen, starte ich diese Serie auf meinem Blog, in der ich all diese Frauen und Ihre außergewöhnlichen Ideen vorstelle. Wenn du also ab sofort keinen dieser Artikel verpassen möchtest melde Dich hier rechts mit Deiner E-Mail-Anschrift an, oder abonniere ganz unten links meine Info-Mail, dann erfährst du zusätzlich was es neues aus meiner Welt als Eventagentin so gibt!

Und zum Start der Serie habe als allererste ich Dir die Fragen an die Frauen mit guten Ideen“ beantwortet, die ich allen Frauen stellen werde:

Erzähl erstmal ein bisschen von Dir und Deiner Familie?

Ich bin gebürtig aus Münster in Westfalen. Meine Eltern waren mit einer Schreinerei selbständig, die der Ältere meiner 2 „kleinen“ Brüder inzwischen übernommen hat. Nach der 10. Klasse wechselte ich auf die Hotelfachschule, habe anschließen Hotelfachfrau gelernt und dann in diversen Hotels in ganz Deutschland an der Rezeption und im Veranstaltungsbereich gearbeitet. Irgendwann wechselte ich in die Cateringbranche und landete bei diversen Zulieferern von namenhaften Party-Service-Unternehmen.
2001 lernte ich mit 29 Jahren meinen Mann in Düsseldorf kennen und ziehen, seit inzwischen 17 Jahren mit Kind & Kegel, für seinen Job alle paar Jahre durch Europa. Zur Zeit wohnen wir im wunderschönen Dresden.
Nach dem ersten Kind in Süddeutschland habe ich mich als Eventberaterin selbständig gemacht. Schnell wurde natürlich klar, dass ich die Kundenaquise nach jedem Umzug vor Ort neu beginnen muss. In Spanien war das aufgrund der neuen Sprache utopisch und mit dem 2. Kind auch nicht mehr so einfach. Ich beriet nur noch innerhalb des Freundeskreises und der Familie. Wieder in Deutschland bekamen wir das 3. Kind und zogen erneut um. Hier startete ich dann gleich zwei Ideen. Die eine war ein Buchprojekt, welches bis heute in der Schublade auf meinen Mut wartet und mir lediglich seit 2012 meinen ersten Blog bescherte.
Den betreibe ich auf meiner alten Business-Website von KiKo & SL.Events, was die seltsame Domain bzw. URL erklärt.

Welche Idee hattest du?

Die andere Idee war schon immer: Die Checklisten, Zeit- und Logistikpläne sowie Tipps & Tricks die man im Laufe des Eventbetreuungslebens als Organisatorin so erstellt, erlernt und erlebt, einfach für Privatpersonen und Ihre Anlässe anzupassen. Es gibt ja Menschen, die keine Lust oder Zeit haben den runden Geburtstag, die Konfirmation oder auch die eigene Hochzeit zu organisieren, sich das Rundum-Sorglos-Paket des Party Service oder Wedding-Planers aber einfach nicht leisten können oder möchten. Und denen stelle ich nun meine Konzepte zur Verfügung. Individuell auf Ihre Wünsche, Bedürfnisse und Möglichkeiten zugeschnitten, oder fertig als Download zum herunterladen in meinem Shop.

 

Wie bist du auf die Idee gekommen?

In erster Linie war es der erste Kindergeburtstag unserer Ältesten nach der Rückkehr aus Spanien 2007. Ich wollte alles richtig machen um auf gar keinen Fall Ihre neuen Freunde aus dem Kindergarten zu vergraulen. Meine Vorab-Panik und die Lösung habe ich hier schon mal genauer beschrieben.
Einer Freundin, die vor lauter Hausumbau-, kranke-Großeltern- und Neuer-Job-Stress den Kindergeburtstag Ihres Sohnes absagen wollte, bot ich meine Listen und Pläne an. Da sie keine Ahnung hatte wann sie Zeit und Ruhe finden sollte wenigstens im Internet nach Spielen, Ideen und Zubehör recherchieren zu können, half ich Ihr, um den Geburtstag ganz nebenbei AUCH noch vorbereiten zu können. Ich erstellte Ihr zum Motto der Party die passenden Einkaufslisten mit direkten Links für die Bestellungen im Internet, Zeitpläne für Vorbereitungszeit und das Fest & schrieb Ihr alle Tipps und Tricks auf, was auf einer Party so alles passieren und wie man dem vorbeugen kann.
Sie war anschließend total begeistert und das lief alles so gut, dass sie meinte ich solle das unbedingt als Geschäftsidee ausbauen. Das war 2009.
2010 zogen wir mal wieder um, eine Krankheit ließ mich zögern, 2012 eröffnete ich den Blog und 2013, als die Jüngste im Kindergarten eingewöhnt war, traute ich mich dann es endlich auszuprobieren. Ich gründete KiKo KinderKonzepte und bot auf meiner Website individuelle Konzepte für Kindergeburtstage an. Und die Idee kam so gut an, dass ich nach mehreren Rückfragen zufriedener Kunden entschied diese Konzepte auch für andere Anlässe und die Partys Erwachsener anzubieten. Ziel für die Zukunft: Firmen- und Bloggerevents.

Was macht Dich zur Powerfrau?

Eigentlich ja nichts. Ich selber sehe mich gar nicht als Powerfrau. Aber wenn man andere über sich reden hört (wie z.B. den Mann wenn er im Urlaub erzählt was ich beruflich und sonst so mache), dann bin ich selbstverständlich eine Powerfrau. Ich bin nämlich nicht nur Mutter von 3 Kindern (was bis zu einem gewissen Alter schon ein Vollzeitjob ist *zwinker*) die sich selbständig gemacht hat, sondern auch die Frau, die für Ihr Leben gerne erzählt und schreibt und somit Beides verbindet und bloggt. Außerdem arbeite ich auch noch ehrenamtlich im Oxfam-Shop, bin Vorsitzende des Elternrates der Grundschule, mache 3 mal die Woche Sport und habe ständig neue Ideen was ich sonst noch alles anstellen könnte. 🙂

Gab es eine Hürde die du nehmen musstest oder hast du einfach losgelegt?

Ich habe sehr lange gezweifelt, dass es überhaupt Jemanden geben könnte der meine Texte lesen möchte (Blog/Buch), geschweige denn für so komische Listen auch noch Geld ausgeben würde. Die Krankheit, die mich sehr lange ausgebremst hat und nicht erkannt worden war, hat dann ebenfalls noch viel Zeit gekostet. Seit ich aber weiß wie ich mich ernähren muss und wie begeistert meine Leser und Kunden sind, bin ich nicht mehr zu halten.

Gibt es einen festen Plan für die Zukunft oder guckst du wie es sich entwickelt?

Einerseits habe ich einen festen Plan, denn mein Erfolg hat meinen Gefühlen bisher Recht gegeben. Ich weiß aber aus den letzten Jahren auch: „Erstens kommt es Anders, und Zweitens als man denkt.“
Manchmal vertraut man den falschen Menschen und es wirft einen um Monate zurück. Dann passiert etwas in der Familie, die für mich weiterhin an allererster Stelle steht. Und dann kommen plötzlich von außen ganz neue Ideen, die zu dem Zeitpunkt einfach noch mehr Sinn machen. Ich halte also an meinem Plan fest, aber der Zeitrahmen verschiebt sich oft für andere, neue und spannende Perspektiven die ich auf dem Weg zum Ziel noch ausprobieren möchte.

Was habe ich Dich nicht gefragt, was sollten wir noch unbedingt von Dir wissen?

Das ist die letzte Frage dieses Interviews, zu dem ich keinerlei Ergänzungen habe. Ich bin sehr gespannt auf die Antworten meiner zukünftigen Interview-Partnerinnen, die allesamt tolle Frauen mit grandiosen Geschäftsideen sind.


Wer jetzt neugierig auf mich und meine Projekte geworden ist findet mich als Eventagentin unter:


Und: Teile gerne dieses Interview in allen Social-Media-Kanälen, damit auch andere Menschen von unseren Power-Frauen-IDEEN erfahren und sich noch viel mehr Frauen trauen mit Ihren Ideen an die Öffentlichkeit zu gehen.

Du bist auch eine von den tollen Frauen die da eine neue IDEE hatte, dann schreib mir einfach an simone@eventagentin.de. Du kannst sehr gerne auch an dieser Interview-Serie teilnehmen.

Und … hinterlasse gerne einen Kommentar was du von dieser #powerfrauenidee hältst.


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Kindergeburtstag Interview aus Andalusien! #kikocountries

Heute berichtet Susanne vom Blog Andalusienmutti (den es nur noch auf Instagram gibt) bei mir wie es mit dem Kindergeburtstagen im Süden von Spanien von Statten geht. Ich hatte ja hier schon berichtet wie wir das im Norden erlebt haben und nun beantwortet Sie meine Fragen!

Viel Spaß!

Erzähl erstmal ein wenig von Dir. Wer bist du? Wie viele Kinder hast du? Wie alt sind die Kinder?
Ich heiße Susanne, bin 36 Jahre alt und lebe seit 11 Jahren in Andalusien. Erst wohnte ich in Málaga, doch seit 7 Jahren lebe ich in einem kleinen Dorf im Hinterland, aus dem der Mann stammt. Unsere Töchter sind 5 und 2 Jahre

Über welches Land möchtest du berichten? Wohnst du noch dort?
Ich berichte über Andalusien. Wenn ich sage würde, ich berichte über Spanien wäre das gelogen, denn die Andalusien haben ihre ganz eigene Gepflogenheiten, die sich manchmal stark vom Rest  Spaniens unterscheiden.

Was kommt dir spontan in den Sinn wenn Du an den Kindergeburtstag dort denkst?
L
aute Musik, ganz viele Kinder UND Erwachsene, Chips und Gummibärchen.

Welche landestypischen Rituale am Kindergeburtstag fallen Dir ein?
Kindergeburtstage werden hier meist mit Familie und Freunden gemeinsam gefeiert. Die komplette Großfamilie kommt zusammen mit den Schulkameraden und deren Eltern. Richtige Rituale habe ich hier noch nicht gesehen. Es ist oft nur ein Beisammensein, bei dem die Kinder herumtollen und die Erwachsenen plauschen, die Männer nutzen die Gelegenheit für Gin Tonics und Männergespräche.

Welche Rituale pflegt Ihr bei Euren Kindergeburtstagen noch immer?
Ich versuche meist etwas anderes zu bieten. Wir organisieren Spiele, es stehen Straßenkreide und Seifenblasen für alle Kids zur Verfügung und am Ende gibt es eine Riesenpiñata, auf die die Kinder ordentlich draufhauen können, damit die Süßigkeiten rauskommen. Das ist immer eine großer Spaß.

Wer und wie viele Kinder werden zur Kindergeburtstags-Feier eingeladen?
Es werden alle Bekannte, Freunde und Familie eingeladen. Da kommen gerne schon mal so 30 Leute und mehr zusammen.

Wie werden die Einladungen gestaltet und übergeben?
Die meisten Einladungen habe ich über Whatsapp erhalten. Da wird einfach eine Nachricht geschickt mit Datum, Zeit und Ort. Fertig. Manchmal bekommt das Kind in der Kita eine Einladung, das ist aber sehr selten.

Wie läuft das mit dem Geburtstagsgeschenk?
Ich habe nicht den Eindruck, dass man sich da großartig Gedanken darüber macht. Man geht in einen Spielzeugladen, sucht schnell etwas aus, lässt es vor Ort einpacken und bekommt auch einen Blankokassenbon mit, damit das Geschenk bei Nichtgefallen umgetauscht werden kann. Bei unserer Familie mache ich es mittlerweile so, dass ich sage, was das Kind oder ich mir für das Kind wünsche. Spanier neigen nämlich zu viel Plastik und Blingbling und das muss ja nicht immer sein.

Wie bereitet man sich auf die Feier vor?
Das hängt davon ab, wo der Kindergeburtstag stattfindet. Meist werden Bälleparadiese oder Bars als Lokalität bevorzugt. Da ist dann eh schon alles vorbereitet. Da muss man dann nur noch die Chipstüten und Gummibärchen aufreißen.

Was lässt man vielleicht von einem Profi machen?
Ich war leider noch auf keinem Geburtstag, wo ein Profi etwas in die Hand genommen hätte. Da sind die Kinder vielleicht auch noch zu klein.

Wie sieht der Geburtstagskuchen aus?
Das ist meist eine gekaufte Torte aus dem Supermarkt mit Disneymotiven drauf. Ganz beliebt natürlich die Schneekönigin für die Mädchen und Cars für die Jungs.

Wie aufwändig ist die Dekoration?
Nicht wirklich sehr aufwändig. Ein paar Luftballons und bunte Pappteller und Becher.

Welche Spiele dürfen auf keinen Fall fehlen?
Die Kinder spielen mit sich selbst, organisierte Spiele gibt es nicht. Das will ich dieses Jahr bei unserer Tochter ändern und mal Topfschlagen und Eierlauf anbieten. Mal sehen, wie das ankommt.

Gibt es Preise, bzw. Geschenke für die Gäste?
Alle Kinder bekommen eine Mitgebseltüte. Auch die kann man bereits im Supermarkt fertig kaufen. Da sind meist Gummibärchen, ein Luftballon, Flips und vielleicht noch ein Stift drin.

Was habe ich dich nicht gefragt, was wir in Deutschland aber unbedingt wissen sollten?
Kindergeburtstage in Andalusien sind eine Freizeitbeschäftigung für die ganze Familie. Sie fangen für unsere Verhältnisse spät an, gegen 17.30 oder 18 Uhr, das ist die reguläre Vesperzeit hier. Und während dann die Kinder etwas herumtollen haben auch die Eltern Spaß bei Wein und Gin Tonic.

Vielen vielen Dank an Susanne, ich finde es superspannend und freue mich Euch noch ganz viele andere Länder vorstellen zu können.

Wenn Du selber im Ausland lebst oder gelebt hast, oder Jemanden kennst, der Jemanden kennt, melde dich gerne bei mir, ich freue mich über Jeden der mitmacht!

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Der Nerf-Kindergeburtstag

Meine Einkauf-Vorschläge zum Thema Nerf

Ihr möchtet einen Kindergeburtstag zum Thema Nerf machen, oder Dein Kind wünscht sich nichts sehnlicher als endlich eine Eigene dieser gehypten Spielwaffen? Ich habe mich lange dagegen gesträubt, aber als ich mich jetzt ein wenig damit beschäftigen musste, weil eine Kundin sich für ein Konzept zu dem Thema entschieden hatte, kann ich Ihr und Euch ruhigen Gewissens diese Sachen empfehlen.

Munition / Darts / Patronen / Pfeile

Zitat der Verkäuferin im Spielzeugparadies: „… denn lange bevor sie kaputt gehen, sind sie sowieso verschwunden! …“ *frechgrins*

Kleine und Günstige Waffen

(z.B. als Spielutensiel und/oder Mitgebsel für die Partygäste)

Weste

Ideal um die Munition und sonstige Ausrüstung zu transportieren. Kann auch super als Geschenkidee übernommen werden.

Gurt

Eine günstigere Variante als die Weste.

Armband

Ist vielleicht auch eine Idee als Mitgebsel für die Kindergeburtstags-Gäste.

Schutzbrille

Besonders wichtig bei kleineren Gästen, damit nicht doch mal was im Auge landet.

Wasserpistolen

Für eines meiner Liebslingsspiele


ACHTUNG: Unbedingt Lieferzeiten beachten! Oft kommen die günstigen Sachen aus Asien, sind nicht original und/oder haben wochenlange Lieferzeiten!

Es handelt sich bei den Amazon-Links um Affiliate-Links! #werbung #anzeige

Es macht mir riesig Spaß individuelle Konzepte für Partys zu schreiben. Schon bei der Anfrage sprudeln gleich die ersten Ideen zum Thema aus meinem Hirn. Bis der Kunde sich entschieden hat, ist das Konzept meistens schon in meinem Kopf fertig.

Bis die Rechnung beglichen ist groove ich mich in das Thema ein und wenn der Betrag auf meinem Konto ist lege ich direkt los.

Wenn du auch ein ideenreiches Konzept für den perfekten Kindergeburtstag haben möchtest stöbere doch mal unter www.eventagentin.de was ich so alles anbiete. Da gibt es auch günstige fertige Varianten, die du ganz einfach selber auf Euer Motto anpassen kannst.

Was war denn Euer letztes Motto?

Nerf Waffen zum Kindergeburtstag

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Warum bloggen? … ODER … Hat die eigentlich nix zu tun? #darumbloggen

Diesen Blogbeitrag widme ich meinem „kleinen“ Bruder! DER hat nämlich, als sie mal über meinen Blog sprachen, unsere Mutter gefragt: „Hat die eigentlich nix zu tun?“

JA BRUDERHERZ, ICH WEISS DAVON! *zwinker*

Und um diese Frage nun endlich zu beantworten (und mich an der Blogparade #darumbloggen von www.onlinenetzwerk-sachsen.com zu beteiligen), werde ich hier und heute auf meinem niegelnagelneuem Blog erklären: WARUM ich eigentlich blogge.

Meine Leidenschaft für das schreiben habe ich erst als Mutter entdeckt. Noch als ich schwanger war zogen wir von NRW nach Süddeutschland. Dort kam die Tochter dazu und der extrem große Freundes- & Verwandtenkreis wollten natürlich Bilder sehen. Facebook & Co. gab es noch nicht, und um nicht alle Einzeln versorgen zu müssen entwarf ich eine Website und teilte unsere Familienfotos.

Zwei Jahre später zogen wir für den Job des Mannes nach Spanien. Die Seite wurde immer teurer und mir die Familienbilder im Netz zu öffentlich. Ab sofort versorgte ich Freunde und Familie, mit Fotos und Geschichten aus unserem Leben im Ausland, per E-Mail. Und ich kann Dir sagen: Wir haben dort EINIGES erlebt! *schmunzel*

Diese Texte fanden alle so lustig, dass ich oft hörte, ich solle diese Geschichten unbedingt als Buch veröffentlichen. Ich aber konnte mir nicht vorstellen, dass Menschen die weder mich, noch meinen Humor, meine Gestik und Mimik dazu kannten, das auch so lustig finden würden.

Nochmals fünf Jahre, zwei Umzüge und zwei Kinder später

2013 wollte ich es dann wissen. Ich eröffnete einen Blog auf einer Plattform, die es inzwischen schon nicht mehr gibt. Und siehe da, es gab echt Menschen die den abonierten um meine Texte zu lesen. In meinen Blogbeiträgen ging es um das, was mir als dreifach-Mutter so passierte und durch den Kopf ging. Als ich mich dann selbständig machte mit Event-Konzepten für Kindergeburtstage & Co. zog der Blog auf meine neue Firmen-Website um und Berichte rund um Events für Kinder kamen hinzu.

Und seit dem kann ich nun einfach nicht mehr aufhören. Ich habe ständig das Bedürfnis alles zu fotografieren und aufzuschreiben. Es ist wie wenn man mit Freunden unterwegs ist, die man unbedingt auf sehenswerte Sachen aufmerksam machen möchte. So möchte ich meinen Lesern immer alles erzählen und sie teilhaben lassen an meinen Erlebnissen, Meinungen und Gedanken.

Es ist mein Hobby!

Und da kommen wir dann zu meinem Bruderherz zurück. Also mein Lieber, es ist wie mit Sport oder ein Buch lesen, wenn du erstmal angefangen und Blut geleckt hast, dann kannst du einfach nicht mehr aufhören.

Mir macht das schreiben einfach Spaß. An dieser Stelle übrigens auch mal einen kurzen Wink zu meiner Deutschlehrerin, die mir immer wieder gerne eine 4 aufs Zeugnis brannte.

Es ist total Klasse wie viele tolle Menschen ich dadurch auf diversen Bloggerkonferenzen, Journalisten-Stammtischen und Influenzer-Treffen kennenlernen durfte. Ich habe so unfassbar viel gelernt. Über Websites, über rechtliche Bestimmungen, über Marketing, über Netzwerke und über mich. Ich traue mich heute Sachen die ich noch vor einigen Jahren nur belächelt hätte. UND ich habe gelernt wie viel man als Blogger/Influenzer bewegen kann. Die #bloggerfuerfluechtlinge waren eine großartige Aktion.

Der nette Nebeneffekt

Ich verdiene inzwischen Geld mit dem Schreiben!

Anfangs war der Hintergedanke: Wenn es klappt, werde ich vielleicht wirklich ein Buch aus der Spanienzeit machen. Inzwischen habe ich aber gelernt wie wenig der Autor dann letztendlich davon hat.

Dann kam die Idee mit dem Blog die Leser auf meine Homepage zu locken um:
a) Suchmaschinen glauben zu lassen eine beliebte Homepage mit vielen Klicks zu haben, die es lohnt in den Suchergebnissen anzuzeigen (so funktionierte SEO seinerzeit zu einem großen Teil) und
b) auf meine Konzept-Idee für Kindergeburtstage aufmerksam zu machen.

Und dann kamen plötzlich Anfragen von Zeitschriften ob sie meine Texte kaufen können und von Firmen ob ich nicht über Ihre Produkte berichten möchte. Inzwischen bin ich also ganz ohne es zu merken ein Influenzer geworden. Trotzdem werde ich weiterhin auf beiden Blogs nur über die Sachen schreiben die mich und meine Leser interessieren und nicht weil es Geld damit zu verdienen gibt.

Fazit:

Ich blogge weil es mir Spaß macht mich mitzuteilen!

Und was sind Deine Hobbys, mit denen du NIE gerechnet hättest?